Martin Schmitt
kruscht
Eine Collage aus der
Karlsruher Südstadt
Martin Schmitt:
kruscht
Eine Collage aus der Karlsruher Südstadt
Umschlaggestaltung:
Martin Schmitt und Michael Böhm
Layout:
Martin Schmitt und Michael Böhm
Fotos:
Archiv von Michael Böhm
und Martin Schmitt
Erschienen bei "Edition Südlicht", 2002
Erhältlich bei:
Michael Böhm
Schützenstr. 37
76137 Karlsruhe
info@antiquitaeten-kruscht.de
Martin Schmitt
Rüppurrerstr. 100
76137 Karlsruhe
bluemoonschmitt@web.de
Alle Rechte beim Verfasser
Weitere Informationen im Internet unter:
www.alles-kruscht.de
horch in die bratwurstschwangere kälte
im leierkasten vögeln engel
(Dorothea Klein)
.....denn sie wissen dich als
den Händler ihrer Träume.....
(Harald Fuchs)
Nennen wir es Vorwort
Es gibt sozusagen drei Geschichten, die mich dazu
geführt haben, dieses Buch zu schreiben und die dem
Leser nicht vorenthalten werden sollen.
Eine ist die, dass ich vor bald sechs Jahren in die
Karlsruher Südstadt gezogen bin in eine kleine
Wohnung in der Rüppurrerstraße. Wie hatte ich mir das
gewünscht. Seit ich einmal eine dieser fürchterlich
kitschigen Fiberglaslampen in einem türkischen Laden
gekauft und die Farbigkeit dieses Stadtteils eher zufällig
entdeckt hatte, wusste ich, hier wollte ich irgendwann
einmal wohnen. Und als ich mich dort einrichtete, durchs
Küchenfenster die Züge vorbei rauschen sah und durchs
Schlafzimmerfenster nachts auf einen Hinterhof mit ganz
vielen erleuchteten Fenstern blicken konnte, war ich auf
eine seltsame Art glücklich.
Die zweite Geschichte ist die, dass ich einen kopierten
Zettel in einer Pizzeria am Werderplatz bemerkte, auf
dem zu lesen war, dass jemand einen Keller für Künstler
zur Verfügung stellen wollte als Arbeitsmöglichkeit.
Dieser Jemand war ein gewisser Herr Böhm, dem ein
gewisser Laden gehörte, - den ich an einem
Samstagvormittag das erste Mal betrat und danach
immer wieder und immer wieder.
Und drittens: Ich kenne diesen Herrn Böhm nun schon
einige Jahre und wir haben so manchen Abend mit
seltsamen Gedankenspielen verbracht, die viele Leute
als "Spinnereien" bezeichnen, andere als Visionen.
Und einer dieser Gedanken war der Grundstein zu
diesem Buch.
Michael Böhm sitzt mit mir gerade im "Auerhahn" in der
Schützenstraße und erzählt mir Fragmente aus seinem
Leben. Und so im Späterwerden des Abends denken wir
uns: das ist ein Stoff, ein richtiger "Schreibstoff", - und so
entsteht gerade das, – hoch über den Dächern, was
unter dem Titel "kruscht" nun zu einem Buch geworden
ist. Ich erzähle, was er mir erzählt, in einer Sprache, die
ich mir zurecht forme, und schütte hier und dort etwas
Phantasie dazu, nähere mich an aus verschiedenen
Richtungen wie eine Katze, die ihr Opfer hier und dort
aufspürt und die auf den richtigen Augenblick wartet, um
sich auf die Maus zu stürzen. Ich nehme mir die Freiheit,
mich unterschiedlicher Bilder zu bedienen, derer, die ich
sehe, und derer, die ich mir vorstelle. Man sehe es mir
nach, wenn ich mit der Wirklichkeit manchmal ein wenig
Schabernack treibe, stellt sich doch überhaupt die
Frage: was ist die Wirklichkeit? Und: wessen Wirklichkeit
ist das?
So betrachte ich die Dinge mit meinen Augen und gehe
an manchen Stellen ein wenig darüber hinaus.....
Der Stoff fließt zusammen und wieder auseinander, - es
handelt sich nur manchmal um Teile einer fortlaufenden
Geschichte; da sind eine Menge Miniaturen, die
scheinbar zusammenhanglos aneinander gereiht sind.
Doch hoffe ich, dass sie zu einem Ganzen werden, bei
dem sich der Leser die fehlenden Zwischenstücke selbst
ergänzt. Die Form der Collage entspricht dem Stoff, dem
Inhalt, über den ich schreibe.
Vielleicht haben Sie die Gelegenheit, einmal selbst in die
Karlsruher Südstadt zu kommen.
Vielleicht leben Sie ja auch dort und erkennen Manches
wieder.
Betrachten Sie dieses Buch als ein Puzzle, bei dem Sie
selbst Zusammenhänge herstellen müssen, um ein
vollständiges Bild zu erhalten, oder betrachten Sie es so,
als würden Sie sich ein Photoalbum ansehen.
Sie dürfen sich auch gerne darin verirren.
Und in der zweiten Ebene dieses Buches, sozusagen
unter der Oberfläche der Geschichte, geht es noch um
etwas Anderes, wofür dieser Laden, der sozusagen die
Bühne darstellt, beispielhaft steht. Es geht um
ungewöhnliche Ideen, die jemand verwirklicht, - trotz
aller Widrigkeiten, die dem, was sich jenseits von
Normen ereignet, ständig in den Weg gestellt werden.
Und das Buch will erzählen von dem Mut, den jemand
zeigt, und von der Kraft, die jemand aufbringt für seine
Ideen oder für seine Visionen. Und es will Mut machen.
Es will sagen, dass auch ein Scheitern niemals ein
Scheitern auf allen Ebenen sein muß, sondern dass eine
Idee dadurch vielleicht lediglich eine Wandlung oder
neue Impulse erfährt.
So lange wir leben und so lange wir träumen und etwas
für die Verwirklichung dieser Träume tun, wenn wir
erst erwacht sind, so lange werden wir nicht im
hoffnungslosen Grau einer fragwürdigen Normalität
versinken.
Martin Schmitt
Teil I
Setembrinis
großes Erbe
Vom Hörensagen
Er kam aus einer umherziehenden Familie. Zeit seines Lebens sprangen Kleinwüchsige und Zwerge um ihn herum. Eine Frau in einem Leopardenfell machte ihm schöne Augen. Er bediente Karusselle und sammelte die Chips ein, die er an die Kasse zurück gab. Seine Träume waren farbenfroh wie Gebetsfahnen. Er reiste in klapprigen Holzwägen durch die Lande. Er schlief im Sägemehl und wärmte sich am warmen Atem der Jahrmarktspferde. Er konnte auf den Händen laufen und dabei gleichzeitig ein Tablett mit vier Gläsern auf den Füßen balancieren. Er betrachtete die Welt in umgekehrter Reihenfolge. Nachts erschienen ihm Seiltänzer, die eine Schachtel öffneten, aus der winzigleichte Papierfallschirme zu Boden gaukelten. Als er erwachte, besann er sich seines italienischen Ursprungs und seiner Geburt unter sizilianischer Sonne und er gab sich den Namen Setembrini.
Unter diesem Namen ist er dann, nachdem er in die Jahre gekommen war, sesshaft geworden. Er erzählte niemandem von seiner Vergangenheit. Ich habe nur zufällig davon gehört.
Der Wind im Hut
Dieser Mann, (um den es hier geht), ist dabei, Setembrinis großes Erbe anzutreten. Er muss verrückt geworden sein.
Setembrini besaß mehrere Lagerhallen. Er war ein weiser, alter Herr, als er starb. Er hatte Schausteller als Freunde, Theaterleute, Kinder und Liliputaner. Er glaubte an den Zirkus.
Vier starke Kerle trugen ihn auf seinem letzten Weg nach Hause. Aber er war kein Schwergewicht mehr gewesen, zuletzt. Die vier Kerle kamen in ungebügelten schwarzen Anzügen und hatten Zylinderhüte auf den Köpfen, alles aus Setembrinis Nachlass. Und hinter ihnen in der Prozession gingen die Leute, die bei ihm gekauft hatten. Manche hatten etwas von dem Zeug dabei: einen alten Kochtopf, eine Babywaage, einen siebenarmigen Leuchter, einen ausgestopften Hasen. Statt Blumen warfen sie ihm Plunder hinunter auf den Sarg, und so manches Ding polterte ordentlich, als es aufs Holz aufschlug. Setembrini hätte seine Freude daran gehabt.
Es war windig und November, es regnete leicht, und man musste die Schirme gut festhalten, weil der Wind sich unberechenbar in ihnen fing.
Einem der Sargträger flog der Zylinderhut davon, aber er konnte ihm nicht nachlaufen, weil er sonst den Sarg hätte loslassen müssen.
Ein Junge rannte dem Hut hinterher, nahm ihn in seine Hände, betrachtete ihn lange und beschloss für sich, dass dieser Hut nun ihm gehören sollte. Und er wusste, was er damit anfangen würde. Der Junge hieß Böhm, Michael Böhm, nicht unbedingt ein besonderer Name, um sich damit aufzumachen in die Welt.
Er besaß ein Plakat von Setembrini, das er irgendwann einmal in seinem späteren Laden aufhängen wollte.
Haus der Geschichten
Wir laufen durch die Zeit. Nur ab und zu bewegt sich etwas in uns. Unser Kopf ist angefüllt mit Bildern, die uns umschwirren wie Schmetterlinge. Viel zu selten öffnen wir die Augen dafür. Wir spazieren über einen Flohmarkt, greifen nach einem Spazierstock, der unserem Opa gehörte, bewegen in unseren Händen abgespielte Blechautos, mit denen wir auf den Straßen unserer Kindheit entlang gefahren sind, damals, als die Welt noch größer und weiter war; wir betreten ein Treppenhaus und riechen den löslichen Kaffee wieder mit viel Milch darin, und es ist fast, als würden wir den bröseligen Kastenkuchen auf der Zunge und zwischen den Zähnen spüren. Manchmal tagträumen wir. Wir betrachten Ansichtskarten mit geriffelten Rändern, entziffern eine deutsche Schrift und tasten über die Vertiefungen, die ein Kugelschreiber hinterließ, dessen Mine bereits vor Jahrzehnten aufgehört hat, zu schreiben. Etwas holt uns ein. Wir denken an Tage, als das Leben noch langsam dahin schwamm wie ein träger brauner Fluss, in dem wir badeten.
Menschen wie Setembrini halten uns Gegenstände hin, die manche Leute achtlos in den Keller stellen, sie kramen sie hervor und strecken sie uns entgegen, sie verkaufen sie für ein paar Groschen, obwohl ihr Wert nahezu unbezahlbar ist. Und würden wir uns mit all diesen Dingen umgeben, wir würden es nicht aushalten ob der magischen Kraft, die in ihnen enthalten ist. Es wäre so, als würden wir ununterbrochen blättern in Büchern voller Lebensgeschichten, welche sich in diesen Dingen festgesetzt haben auf immer. Wir drehen an den Knöpfen alter Radiogeräte. Wir kraulen die Felle längst abgelegter Teddybären. Wir öffnen Lederkoffer und ziehen Kleider hervor, die verstockt und muffig riechen und die lange schon aus der Mode sind. Wir ahnen von Weitem die Geheimnisse der Spieluhr. Wir schmökern in den Romanen der Büchergilde Gutenberg mit ihrer Goldschrift auf den Buchdeckeln, und es fällt uns ein Küchenzettel als Lesezeichen entgegen. Wir hören eine Frage und finden keine Antwort darauf. Vielleicht hat sie jemand mitgenommen, die Antwort, und sie wird uns für immer verborgen bleiben.
Setembrini füllte mehrere Stockwerke mit seinem Kram. Er füllte ein ganzes Haus damit. Mit ihm verschwanden Hunderte von Geschichten. Und da sind ein paar wenige Menschen, die bereit sind, sie wieder hervor zu holen.
Teil II
Wildwuchs, Gestrüpp.
Anhängsel
Ich wurde hoch gepeppelt, ohne jemals an einer Brust gesaugt zu haben. Die alte Haut meiner Großmutter war alles, was ich hatte, ihr weicher breiter Schoß in der Küchenschürze, die nach allem möglichen Essen roch. Dort hockte ich und begann, noch etwas schlaftrunken in die Welt zu schauen.
Meine Mutter war mir sozusagen erspart geblieben. Sie hatte mich 9 Monate mit sich herum geschleppt, dann wurde ich ihr zu schwer. Ich bin aus ihr heraus gepurzelt, und sie hat mich einfach fallen gelassen.
Schließlich ist sie in die DDR verschwunden und meinen Vater hat sie wie mich einfach versetzt. Aber auch der war irgendwann aus meinem Leben verschwunden; er trieb sich mit anderen Frauen herum, und ich war das Anhängsel, das übrig geblieben war, eine fleischgewordene Nacht, ein unnützer Kropf, den man sich am liebsten weggemacht hätte.
Nur meinen Großeltern schlug so etwas wie ein Herz im Versteck ihres arbeitsreichen Lebens. Die dachten, die kleine Wurst, die bringen wir schon durch, so etwas wie Ehrgeiz war auch mit dabei, einen Jungen aufzuziehen, der irgendwann ein Alter jenseits der 20 erreichen würde, ohne dass ihm irgend ein Krieg einen Strich durch die Rechnung machte.
Jens Weißfloh, der Skiflugweltmeister von drüben aus der Ostzone, das könnte mein Halbbruder sein. Jedenfalls heißt er wie meine Mutter.
Ich selber machte meinen Meister im Durchhalten, im Aushalten. Und im Gehen. Den eigenen Weg suchen und gehen.
Matsch
Es gab in Eggenstein einen kleinen Bolzplatz mit verrosteten Toren, auf dem schon lange kein rechtes Gras mehr wuchs. Die schwachen Halme wurden von kräftigen Schuhen ständig niedergetrampelt oder versanken in Pfützen nach den Regenschauern, die den Herbst einläuteten.
Wir waren bei Wind und Wetter draußen, ein paar struppige Jungs, die sich mit Pfiffen verständigten und sich zusammen riefen und die in Gummistiefeln Bälle vor sich her kickten, dass der Matsch nur so spritzte. Zum Pinkeln stellten wir uns alle auf einmal vor einen alten Kochtopf und versuchten, hinein zu treffen, und wir hatten eine Heidenfreude dabei, wenn der Topf überlief. Manchmal rauften wir, bis wir von blauen Flecken nur so übersät waren und aussahen wie leibhaftige Erdferkel.
Einmal kam ich nach Hause, warf die verpepsten Kleider in die Ecke, ebenso die Gummistiefel, aus denen die braune Soße auf den Teppich floss. Das war das erste und einzige Mal, dass ich meine Großmutter so richtig zornig erlebte, sie schrie mich an und stolperte mir mit ihren dicken Beinen hinterher, während ich versuchte, Reißaus zu nehmen. Doch hatte sie mich schon am Schlawittchen und holte aus, um mir mit der freien Hand eine überzubraten. Da warf ich mich auf den Boden, winselte wie ein Hund in Demutsgebärde und rief: nicht schlagen, nicht schlagen und war vor lauter Angst ganz rot geschwitzt. Zum Glück war meine Oma eine milde, liebenswerte Person, die keiner Fliege etwas zuleide tun konnte, geschweige denn ihrem Enkel, den sie großzog, - als wäre ich einer ihrer Söhne, die in den Weltkriegen ums Leben gekommen waren. Zwei haben es nicht geschafft, pflegte meine Oma zu sagen, aber der dritte soll groß und stark werden. Du gehst mir nicht verloren, sagte sie, wenn sie neben mir auf meinem Bett saß und mir übers struppige Haar strich.
Badespaß
Wenn meine Oma badete, blieb die Tür geschlossen und sie duldete keine Störung. Einmal dachte ich nicht daran und riß aus Versehen die Tür auf. Wie groß mein Schrecken war. Da stand sie vor mir in ihren grauen Dauerwellen, die an den Kopf geklatscht waren, triefend und tropfend, ein schwabbelndes Etwas mit hängenden faltigen Brüsten, deren Nippel aussahen wie die Spitzen von Federbällen, fleischfarben und fett. Und zwischen ihren Beinen hockte ein Nest aus kräuseligen ergrauten Locken.
Ich ließ einen Schrei und einen Furz fahren und rannte hinaus, weil ich noch nie eine nackte Frau von solchen Ausmaßen gesehen hatte.
Eine halbe Stunde später saß ich selbst in der grünlichen Brühe, die trüb vor sich hin dümpelte und in der meine Oma den täglichen Schweiß ihrer Hausarbeit gelassen hatte. Hautpartikel setzten sich am Rande der Fußbadewanne ab. Ich dachte mir, für mein bisschen Kleinjungendreck am Körper ist in dem Wasser vielleicht noch Platz. Aber wohl war mir nicht bei dem Gedanken, dass an der gleichen Stelle der massige Hintern meiner Oma in der Wanne gesessen war.
Anders war das dann, wenn ich mit meinem Cousin aus Graben badete. Erst mal setzten wir das Badezimmer unter Wasser, solch ein Gespritze veranstalteten wir. Dann pupsten wir um die Wette und zählten die Luftblasen, die nach oben gluckerten.
Noch heute spielt das Baden eine zentrale Rolle in meinem Leben. Ich mache die Wanne, sage ich, was bedeutet, dass ich den Schmutz des Tages von mir lasse und mich aale in duftendem Badedas-Schaum. Manchmal bin ich dermaßen entspannt, dass ich beinahe wegdöse. Ich schaukle umher, bis ich seekrank werde. Schönes heißes Nass um mich herum, Ort der Besinnung und der Meditation.
Hier denke ich übers Leben nach, betrachte meine schwieligen Schlosserhände und meine trauergeränderten Fußnägel. Hier liege ich, fern der Welt, und schließe die Augen. Ich möchte gar nicht mehr zurück. Und ich überlege mir ernsthaft, ob ich nachher noch den Schuh machen soll, quer über den Platz auf ein Bier oder drei und wildfremden Menschen aus meinem Leben erzählen soll.
Zwetschgenknödel
Ich trug immer die Kleider von anderen Kindern auf. Mein Lieblingskleidungsstück war eine Jogginghose meiner Cousine Paula, in der so viel Platz war, dass ich getrost im Ganzen mit etwas Anstrengung hinein gepasst hätte.
Hatte ich einen Marmeladenrest am Mund hängen, schleckte Oma ihre Schürze und wischte mich mit dem von ihrer Spucke feuchten Blümchenstoff ab. Meine Oma war die gute Seele von Eggenstein und natürlich meine private obendrein. Sie bügelte meine Hemden, sie stapelte meine Bettwäsche, sie kochte Muckefuck und holte samstags immer einen tr